Haferstück
Ab 6.10.1938
Alter Flurname, ein Ackerstück wo der Hafer besonders gut gedeihte.
 

Hamborner Stieg
Ab 14.7.1952, Ausbau: 25.7.1979, Verlängerung:3.12.1979
Davor: Weg Nr.4 Nebenweg Nr.7 und 8
So benannt nach der westdeutschen Industriestadt Hamborn.
 

Hammenmacherstieg

Ab 19.10.2010

Benannt nach dem historischen Handwerksberuf des Herstellers von Pferdegeschirr
 

Harnacksweg
Ab 30.5.1920, Ausbau: 15.12.1934
So benannt nach dem Grundeigentümer Dr. Harnack.
 

Hartmannsau
Ab 30.5.1920
So benannt nach Georg Ferdinand Hartmann, der als junger Mann Angehöriger bei der hamburgischen Artillerie war. Mit einer Karte, in der sorgfältig die Befestigungen und Außenwerke von Hamburg eingezeichnet waren, empfahl er sich, und wurde " Constabler und Kartograph ". 1746 wurde er mit einem Gehalt von 500 Mark als Conducteur zur Aufsicht über die Tiefe und das Deichwesen" eingestellt. 1750 zeichnete er die Flurkarte von Langenhorn. Dabei benutzte er zum ersten Mal im Hamburger Raum eine Kolorierung, um die Aussagekraft der Karte zu verbessern. Da er anfing seine amtlichen Pflichten zu verletzen, wurde er 1754 mit einer Pension von 300 Mark in den Ruhestand versetzt.
 

Hasloher Kehre
Ab 14.7.1952
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr.12
So benannt nach der holsteinischen Ortschaft Hasloh.
 

Hattinger Stieg
Ab 14.7.1952, Ausbau: 3.12.1979
Davor: Weg Nr.18 Nebenweg Nr.1
So benannt nach der westdeutschen Industriestadt Hattingen.Stieg = schmaler Fußweg.
 

Heerbuckhoop
Ab 30.1.1950
Davor: Suckweg Nebenweg Nr.1
Alter Flurname, Heer= Hirte, Buck= Anhöhe, Hügel, Hoop= Haufen, oft vorkommende Bezeichnung für bewaldete Höhe.
 

Heerwisch
Ab 18.8.1932, Ausbau: 11.12.1958
Alter Flurname, Heerwisch = Hirtenwiese, die dem Hirten zur Verfügung stand.
 

Henny-Schütz-Allee

Ab 19.10.2010

Benannt nach Henriette Wilhelmine Schütz, geb. Winkens (1917-2001), Sozialdemokratin, SAJ Winterhude bis 1933, 1935/36 ein Jahr Schutzhaft Fuhlsbüttel, Untersuchungshaft Hamburg, wg. Vorbereitung zum Hochverrat (Prozeß Winkens, SAJ Winterhude), Jugend-KZ Moringen/Solling, seit 1945 Wohnbezirkskassiererin der SPD Langenhorn Nord; Verfolgte des Nationalsozialismus
 

Henstedter Weg
Ab 14.7.1952
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr.3
So benannt nach der holsteinischen Ortschaft Henstedt.
 

Herzmoor
Ab 15.12.1934 So benannt nach dem dortigen " Herzmoor ", die ursprüngliche Bezeichnung war: " Hartsmoor " = Hirschmoor.
 

Herzmoortwiete
Ab 20.5.1920, Ausbau: 16.7.1929
So benannt nach dem anliegendem Herzmoor, ursprünglich Hartsmoor = Hirschmoor, Twiete = schmaler Weg zwischen den Feldern.
 

Herzmoorwende
Ab 1.4.1930
So benannt nach dem anliegendem Herzmoor, ursprünglich Hartsmoor = Hirschmoor.
 

Heynemannstraße
Ab 1.7.1960
So benannt nach Prof. Dr. Theodor Heynemann ( 1878 - 1951 ), Ordinarius an der Universität Hamburg, Direktor der Frauenklinik Eppendorf in Erweiterung der Motivgruppe " Ärzte " .
 

Hinschenrehm
Ab 6.9.1963 Hinsch = der Name des ehemaligen Besitzers, Rehm = ein Gelände auf dem sich stehengebliebene Gehölzstreifen befinden.
 

Höltentwiete
Ab 27.4.1935
Davor: Keustück
Hölten = Holz, Wald , Twiete = schmaler Weg.
 

Höpen
Ab 1.8.1914
Alte Bezeichnung für den früheren Forst " Höpen " = ein hochgelegener Wald.
 

Hogenlietgrund
Ab 30.10.1950, Ausbau: 8.9.1986
Davor: Hohe Liedt Nebenweg Nr.1
Nach der Flurbezeichnung " Hoge Liet " , das bedeutet hoher Abhang. Hier befand sich früher ein unzugänglicher Brook ( Buschwald ), der in unruhigen Kriegszeiten der Langenhorner Bevölkerung als Schlupfwinkel diente.
 

Hohe Liedt
Ab 30.5.1920, Ausbau: 11.2.1940
Alte Bezeichnung für die dortige Bodenerhebung, Liedt oder Liet ist ein Abhang.
 

Holitzberg
Ab 2.1.1959, Teilbenennung: 10.1.1974
Davor ein Teil des Weges Nr.558
So benannt nach den alten Flurbezeichnungen Holitzgrund und Holitzgrundmoor.
 

Holtkoppel
Ab 30.4.1933, Ausbau: 6.2.1949, Teilaufhebung: 28.3.1967, Verlängerung: 1.9.1967 und 17.1.1968
Davor: Teilstrecke von Weg Nr.179, Teilstrecke vom Erdkampsweg und Scharnskamp Früherer Flurname, eine Holz- oder Waldkoppel die zur Vogtshufe gehörte.
 

Hürthweg
Ab 3.4.1952
Davor: Tannenweg Nebenweg Nr.1
So benannt nach Theodor Hürth ( 1877 - 1944 ), erster Generalpräses des Kolpingwerkes. Die von Adolph Kolping geschaffene und lebens begleitende katholische Bildungs - und Aktionsgemeinschaft. Die katholischen Kolpingsfamilien gibt es inzwischen in über 20 Länder der Erde.