Käkenflur
Ab 15.12.1946, Ausbau: 14.7.1952, Teilbenennung: 4.12.1973,
Teilentwidmung: 27.3.1979, Teilaufhebung: 21.1.1982
Davor: Weg Nr.4 Nebenweg Nr.3
So benannt nach dem in der Nähe liegenden Flurnamen " Käckenkamp ".
 

Käkenkamp
Ab 14.8.1957, Ausbau: 18.12.1980
Davor: Teilstrecke Peter- Mühlens- Weg
In Anlehnung an den dortigen Flurnamen. Wohl abzuleiten von Käk = dünner Baum, im niederdeutschen Kak = Pfahl. Im mittelalterlichen Hamburg war der Kaak der Schandpfahl, der Pranger am Niedergericht. Kamp : lat. Campus = das Feld.
 

Kapitän- Schröder- Weg
Ab 02.1990
Kapitän Schröder hat im Jahre 1939 mit seinem Schiff " St. Louis " 900 Juden in Sicherheit gebracht. Weder in Kuba ( für dieses Land hatten die Passagiere ein Visum ) noch in anderen amerikanischen und europäischen Ländern war man bereit, diese Menschen aufzunehmen. Seinem Verhandlungsgeschick war es jedoch zu verdanken, daß die verfolgten Mitbürger schließlich in Belgien, Holland, Frankreich und England aufgenommen wurden. Kapitän Schröder hat in Langenhorn, an der Willerstwiete 1 gewohnt. 1957 bekam er für seine Leistung das Bundesverdienstkreuz.
 

Kayhuder Weg
Ab 14.7.1952, Teilaufhebung: 13.9.1965
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr.9
So benannt nach der holsteinischen Ortschaft Kayhude.
 

Kesselflickerweg

Ab 19.10.2010

Benannt nach dem historischen Handwerksberuf
 

Keustück
Ab 7.4.1935
Davor: Weg Nr.191
So benannt nach einer alten Flurbezeichnung, Keu= Köh= Kühe.
 

Kielstück
Ab 1.8.1914, Ausbau: 22.11.1954 So benannt nach dem alten Flurnamen, ein spitz zulaufendes Ackerstück, auch " Horn " genannt.
 

Kisdorfer Weg
Ab 14.7.1952
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr.4
Benannt nach dem Ort in Holstein.
 

Kiwittsmoor
Ab 30.4.1933
So benannt nach dem alten Flurnamen " Kiewits Moor ", Kiwitt = Kiebitz.
 

Kniep
Ab 6.10.1938, Teilaufhebung: 7.3.1967
So benannt nach einer alten Flurbezeichnung, Kniep = eingeengtes Feld.
 

Königsfarm

Ab 29.01.2002

In Anlehnung an dem stattlichen Farnkraut
 

Kohrswort
Ab 6.10.1938
So benannt nach der Langenhorner Hufner Familie Cordes, ( 17. -19. Jahrhundert ) im Niederdeutschen Cordes = Kohrs, Wort = Haus- oder Hofstelle.
 

Konjetznystraße
Ab 10.4.1961
So benannt nach dem Hamburger Prof. Dr. Georg Ernst Konjetzny ( 1880 - 1957 ) Arzt in der Motivgruppe " Ärzte ".
 

Kortenkamp
Ab 1.8.1914, Ausbau: 31.1.1956, Teilstück umbenannt in Gehlengraben am 20.6.1975.
Alter Flurname, Kort= Kurz , Kamp= lat.Campus = das Feld.
 

Kraemerstieg
Ab 3.4.1952
So benannt nach der Langenhorner Vogtfamilie aus dem 19.Jahrhundert. Gottfried August Kraemer wurde 1823 zum Vogt ernannt.
 

Krefelder Weg
Ab 14.7.1952
Davor: Käkenflur Nebenweg Nr.1
Benannt nach der westdeutschen Industriestadt.
 

Kreuzblumenweg

Ab 29.01.2002

In Anlehnung an das Wiesenkraut
 

Kreuzfurth
Ab 10.9.1958
So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha.
 

Krohnstieg
Ab 18.8.1932,Aus-oder Umbau: 26.10.1935, 26.7.1950, 4.12.1953, 5.9.1960, 30.11.1961, 3.9.1965
Davor: Weg Nr.111 und Teil des Weges Auf dem Felde
So benannt nach der Langenhorner Bauernfamilie ( 16.-19.Jahrhundert ). Die Familie stellte viele Vögte in Langenhorn. Zu der Bezeichnung Vogt, schreibt Karl August Schlüter in seinem Buch " Aus Langenhorns Vergangenheit": Ein Vogt wurde von der Herrschaft ernannt. Kam es bei einer solchen Ernennung einmal zu Einsprüchen durch die Bauernschaft, so wurde, wenn sie begründet waren, darauf Rücksicht genommen. Der Vogt sollte ja nicht nur die Anordnungen der Obrigkeit ausführen, sondern auch die Interessen der Bauernschaft vertreten. Bevor der Vogt das Amt antrat, mußte er einen Amtseid ablegen.
 

Kulenstück
Ab 26.2.1949 Ausbau: 15.12.1960
Davor: Teilstrecke Rittmerskamp
Kulenstück = ein Stück Land mit Sandkuhlen.