Wakendorfer Weg
Ab 14.7.1952
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr. 1
Benannt nach der holsteinischen Ortschaft Wakendorf.

 

Walter-Schmedemann-Straße
Ab 7.8.1980
So benannt nach dem Hamburger Gesundheits - Senator Walter Schmedemann ( 1901-1976 ). Der 1924 in den Staatsdienst eintrat und 1933 aus politischen Gründen entlassen wurde. Die Nazis belegten ihn mit Berufsverbot. Wegen seinem unbeugsamen Widerstand hat er mehr als 5 Jahre in Gefängnisse und Konzentrazionslager verbringen müssen. Am 13.Okt.1948 erfolgte die Wahl zum Senator für Gesundheitswesen. Als Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm im Februar 1971 die Bürgermeister - Stolten - Medaille verliehen. Dies ist eine der höchsten Auszeichnungen die nur wenige Hamburger bekommen haben. Er wohnte in Langenhorn am Borner Stieg 28.

 

Wattkorn
Ab 30.5.1920
So benannt nach dem an der Gegend haftenden Flurnamen. Watt = Sumpf, Korn = der Weg durch das sumpfige Gelände.

 

Weg Nr.360
Vom Wördenmoorweg neben Haus Nr.37 in nördlicher Richtung als Sackgasse endend.

 

Weg Nr.396
Vom Foorthkamp ( U- Bahn Brücke ) in nördlicher Richtung verlaufend.

 

Weg Nr. 410
Ab 24.12.1942
Von der Langenhorner Chaussee gegenüber dem Weg Buurredder östlich als Sackgasse verlaufend.

 

Weg Nr.414
Von der Max- Nonne- Straße in nordöstlicher Richtung abzweigender Weg.

 

Weg Nr.651
Von Kortenkamp / Raakmoorgrund zum Weg Herzmoor verlaufend.

 

Westedestieg
Ab 1.11.1952
Davor: Heerbuckhoop Nebenweg Nr.1 So benannt nach den Hamburger Ratsherr und späteren Bürgermeister Johann Westede, im Jahre 1461 erwarb er ein Teil von Langenhorn.

 

Westerrode
Ab 20.12.1935
So benannt nach den alten Flurnamen "Westerroh" = Rodungen im westlichen Langenhorn.

 

Weygandtstraße
Ab 5.9.1960
So benannt nach Prof. Dr. Wilhelm Weygandt ( 1870 - 1939 ) ärztlicher Direktor der Staatskrankenanstalt Friedrichsberg, Ordinarius für Psychaterie an der Universität Hamburg.

1998 wurde eine Umwidmung vorgenommen. Sie ist nun nach Friedrich Weygandt, Beamter des Erzbischofs von Mainz in Miltenberg benannt. Während des Bauernkrieges 1525 Verfasser zweier fortschrittlicher Reichsreform-Entwürfe. Wegen seiner Opposition gegen den Erzbischof wohl noch 1525 hingerichtet.
 

Wieleweg
Ab 21.6.1983
So benannt nach Berthold Hans Martin Wiele ( 1904 - 1944 ) Organisator regionaler sozialdemokratischer Aktivitäten im Untergrund während des Nationalsozialismus. Im Oktober 1934 wurde er in "Schutzhaft" (bedeutete damals Konzentrazionslager) abgeführt. Er hatte als Graphiker angeblich Flugblätter mit hochverräterischem Inhalt verteilt, und dadurch die öffentliche Sicherheit gefährdet. Im Dezember 1938 wurde er wieder entlassen. Im Jahre 1942 kam er in ein Strafbatallion, wude im Balkan eingesetzt, und fiel im November 1944.

 

Wildermuthring
Ab 26.10.1962
So benannt nach Eberhard Wildermuth. Am 23.10. 1890 in Stuttgart geboren und am 9.03.1952 in Tübingen gestorben. Nach den Wahlen im Mai 1947 wurde er in Württemberg Wirtschaftsminister. Bei der Bildung des ersten Kabinetts der deutschen Bundesrepublik wurde Wildermuth am 20. Sept. 1949 als Minister für Wohnungsbau berufen.

 

Willerstwiete
Ab 12.11.1955
So benannt nach einer alteingesessenen Bauernfamilie. Twiete = schmaler Weg zwischen den Feldern.

 

Willersweg
Ab 26.1.1948
Davor: Heinfelder Straße
So benannt nach einer alteingesessenen Bauernfamilie.

 

Willy- Jacobs- Weg
Ab 8.9.1986 So benannt nach den Polizeibeamten und Widerstandskämpfer Willy Jacob. 1885 in Kiel geboren. Im Jahre 1906, bei einer Größe von 202 cm, zum 1. Garderegiment. 1909 ging er zur Hamburger Polizei, sein Bezirk war das Gängeviertel. Im 1. Weltkrieg wurde er eingezogen und verwundet. Nach Kriegsende diente er dann bei der Hamburger Verwaltungspolizei. Im Jahre 1921 zog er nach Langenhorn, Im Häben 31. Hier war er kommunalpolitisch sehr rege. Im Jahre 1933 wurde er nach 25 " zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" entlassen. Im Herbst 1934 erfolgte bei einer " Nacht- und Nebelaktion " eine Hausdurchsuchung und eine Verhaftung wegen " Vorbereitung zum Hochverrat ". Er kam ins Konzentrazionslager Fuhlsbüttel in Einzelhaft. Nach 3 Monaten Folter, wurde er wegen Mangel an Beweisen wieder entlassen. Inzwischen wurde ihm, und 40 weiteren Familien in der Siedlung ein Räumungsbefehl zugestellt. Er reichte für alle eine Klage ein, erreichte aber nur eine kurze Verzögerung. Der Nachbar, der im Anwaltsbüro arbeitete, bekam Schwierigkeiten, da er ihn nicht von dem Vorhaben abgehalten hatte. Die Familie Jacobs fand in Fuhlsbüttel eine Unterkunft. Trotz seiner Vorgeschichte wurde er 1942 noch zur Luftwaffe nach Blankenese eingezogen. Als Lagerverwalter hat er die Kriegszeit dann in Norwegen verbracht. Bei Kriegsende, im Jahre 1945, wurde er von dem Polizeichef Bruno Georges zum Aufbau der Kripo nach Hamburg geholt. Die Familie zog wieder in die alte Wohnung nach Langenhorn. 1,5 Jahre danach ging er in Pension. Im Sommer 1969 ist er verstorben.

 

Wilstedter Weg
Ab 3.12.1954
Davor: Stockflethweg Nebenweg Nr.2
So benannt nach der Ortschaft in Holstein.

 

Wischhöfen
Ab 27.4.1920
Davor: Weg Nr.199
Jeder Hufner und Kätner besaß einen sogenannten "Wischhof", der am Haus gelegen war. Hier blieben die Kühe des Nachts und wurden abends und morgens gemolken.

 

Wittekopsweg
Ab 6.10.1938, Teilaufhebung: 28.3.1967
Davor: Teilstrecke Rodenkampweg
So benannt nach Johann Wittekop ( 1538 - 1615 ) Oberalter und Grundherr in Langenhorn.

 

Wördenmoorwegbrücke

neu ab 15.07.1960

im Zuge des Wördenmoorweges über die Hochbahn
 

Wördenmoorweg
Ab 25.11.1903, Ausbau: 20.5.1920
Davor: Weg Nr. 357 , 360 , 370
Benant nach dem dort früher gelegenen Wördenmoor. Wörden = erhöhter Hausplatz.

 

Wörenstieg
Ab 26.1.1948
Davor: Wörden
Alte Flurbezeichnung, Wörden = erhöhter Hausplatz. Stieg = schmaler Fußweg.

 

Wollgrasweg
Ab 11.2.1940
Wollgras = auf Torfböden wachsende Riedgräser.

 

Wrangelkoppel
Ab 30.4.1933, Ausbau: 7.4.1935, Verlängert: 7.4.1953 und 14.8.1964
Alte Flurbezeichnung, Wrank, wrang = sauer, also Koppel mit sauren Gräsern.

 

Wrietkamp
Ab 26.10.1935
Alter Flurname, Wriet= verschlungenes Wurzelwerk und Gestrüpp. Kamp: lat. Campus = das Feld.

 

Wulffsblöcken
Ab 8.5.1942, Teilaufhebung: 21.12.1965 Davor: Teilstrecke Reckkamp So benannt nach der Langenhorner Bauernfamilie Wulff, die im Dezember 1845 von Bergstedt nach Langenhorn kam. Blöcke sind Landstücke, welche sich ihrer Lage nach nicht im Zusammenhang mit anderen Ländereien bewirtschaften lassen.

 

Wulffsgang
Ab 8.5.1942
So benannt nach der Langenhorner Bauernfamilie Wulff.

 

Wulffsgrund
Ab 3.3.1952 Davor: Tarfenbööm Nebenweg Nr.1 So benannt nach der Langenhorner Bauernfamilie Wulff.

 

Wulffstwiete
Ab 8.5.1942
So benannt nach der Langenhorner Bauernfamilie Wulff. Twiete = schmaler Weg zwischen den Feldern.

 

Wulksfelder Weg
Ab 14.7.1952
Davor: Tangstedter Landstraße Nebenweg Nr.11 So benannt nach der holsteinischen Ortschaft Wulksfelde.